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3 Gründe, am Sonntag die Patriots im Free-TV zu schauen

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Nach einem Jahr ohne Playoffs sind die New England Patriots aktuell wieder mittendrin im Kampf um die K.-o.-Runde der NFL. Am Sonntag geht's zu Hause im Gillette Stadium gegen die Cleveland Browns, die sich in ähnlicher Ausgangslage befinden. ProSieben MAXX ist mit einer Crew um Netman Icke vor Ort im Stadion und berichtet ab 19 Uhr live vom Spiel – Pflichtprogramm.

Und hier kommen direkt noch drei weitere Gründe, warum Einschalten am Sonntag die einzig sinnvolle Option ist.

1. Endlich wieder eine Konstante: Die Defensive

Pünktlich zum Besuch der Crew von ProSieben MAXX – zu der dann auch Patriots-Legende Sebastian Vollmer gehören wird – ist New Englands Defensive in Topform. Gegen die Panthers ließ sie am vergangenen Sonntag insgesamt nur 240 Yards zu – Saisonbestwert.

Welch einen Unterschied doch ein Jahr machen kann. 2020 fand sich die Patriots-Verteidigung ganz weit unten in den NFL-Rankings wieder. Besonders die schwache Run Defense machte es Gegnern einfach, Punkte gegen die Patriots zu erzielen. Inzwischen greifen die Patriots wieder die Top-Platzierungen an. Sie kassieren die viertwenigsten Punkte der Liga, neuntwenigsten Yards und sammeln die viertmeisten Ballgewinne. Gegen die Panthers zuletzt regnete es geradezu Interceptions (3). J.C. Jackson fing zwei Pässe ab, Jamie Collins einen. Dazu lieferte Matt Judon einen Sack und einen Tackle für Raumverlust dazu.

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"Spieler wie diese in der Kabine zu haben, macht das Spielen füreinander einfacher. Es verbessert die Stimmung deutlich", sagte Linebacker Dont'a Hightower, der nach einem Jahr Corona-Pause endlich wieder wie zu seinen besten Zeiten den Ton angibt. Geschlossen sorgte die Defensive dafür, dass selbst aus den zwei Ballverlusten der Pats-Offensive letztlich nur Field Goals wurden. 

Die Fähigkeit, Beton anzumischen, wird auch gegen die starke Lauf-Attacke der Cleveland Browns um Nick Chubb (721 Rushing Yards) und für einen Playoff-Run von größter Bedeutung sein. Am Sonntag auf ProSieben MAXX wird sich also zeigen, wie gut die Defensive der New England Patriots wirklich ist.

2. Laufspiel mit deutschem Support

Wenn die Patriots für eines stehen, dann ist es die Unberechenbarkeit ihres Laufspiels. Seit dem Ausfall von James White am 3. Spieltag hat primär Damien Harris die Hauptlast übernommen, aber auch Rookie Rhamondre Stevenson kommt immer besser in Fahrt – und selbst Special Teamer Brandon Bolden bekam gegen die Panthers ein paar Läufe.

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Zur Entlastung seines jungen Spielmachers setzt New England aufs Running Game. Damien Harris übertraf in dieser Saison bereits dreimal die 100-Yard-Marke. Er steht nach neun Spieltagen bei 547 Rushing Yards und sieben Rushing Touchdowns. Der mit Abstand schönste war der Lauf am 2. Spieltag gegen die New York Jets, als Harris mindestens sieben Gegenspieler stehen ließ, um sich in die Endzone zu bulldozern.

Bei den unwiderstehlichen und harten Läufen seiner Kollegen oft in der Nebenrolle, aber dennoch unverzichtbar: Jakob Johnson. Der deutsche Fullback ist in seiner dritten Saison bei den Patriots so richtig angekommen. Er blockt aus dem Weg, fängt, was in seine Richtung kommt und stellt sich in den Dienst der Mannschaft. Die Kollegen rechnen ihm dies hoch an.

"Jakob ist ein Typ, der immer vorweg geht. Er opfert sich fürs Team und ist ein echter Anker", sagte Damien Harris zuletzt über seinen Mitspieler. Am Sonntag wird Johnson live im deutschen Free-TV unter ganz besonderer Beobachtung stehen. Doch der sympathische Stuttgarter machte bisher nicht den Eindruck, als ließe er sich von Druck beeindrucken. Im Gegenteil: Er genießt sichtlich jeden Snap, den er in der NFL bekommt. Wenn dann auch noch die Ergebnisse stimmen, fällt das Lächeln nicht allzu schwer.

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3. Rookie-Überflieger Mac Jones

Trevor Lawrence, Zach Wilson, Trey Lance – das sind die Namen der Quarterbacks, die im NFL Draft 2021 zuerst ausgewählt wurden. Dass nach neun Spieltagen aber ein gewisser Mac Jones den besten Eindruck aller Rookie-Spielmacher macht, damit hätten wohl die wenigsten Experten gerechnet. Head Coach Bill Belichick hat wieder einmal bewiesen, dass er ein ganz besonderes Händchen für Talente hat.

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Und Mac Jones hat in der ersten Saisonhälfte gezeigt, dass kein Moment für ihn zu groß ist. Der Rookie kam vielleicht als reifster Quarterback in die Liga, doch das heißt nicht, dass er kein Wachstumspotenzial mehr hat. Konstanz ist hierbei das Schlüsselwort: Denn egal, ob Rückstand, hohe Führung oder enges Spiel – Jones spielte auf gut Deutsch seinen Stiefel runter. Druck scheint er nicht zu kennen. Konstanz zeigte er aber auch in seiner persönlichen Entwicklung: Woche für Woche verbesserte sich Jones, wurde mutiger im Passspiel, erarbeitete sich das Vertrauen seiner Mitspieler und Trainer. Ließ Belichick Anfang der Saison noch auf Sicherheit spielen, so lässt er seinen jungen Quarterback spätestens jetzt von der Leine. Heißt: mehr tiefe Pässe!

Beeindruckend war, wie er sich am vergangenen Wochenende im Spiel gegen die Carolina Panthers auch von einer holprigen Anfangsphase nicht aus der Ruhe bringen ließ. Durch Strafen, einen Fumble und eine Interception – ausgerechnet gefangen von Ex-Patriot Stephon Gilmore – gaben die Patriots den Ball aus der Hand. Doch die Defensive gab ihnen immer wieder neue Möglichkeiten, die Mac Jones mit Unterstützung des Laufspiels nutzte – völlig unbeeindruckt von den Startschwierigkeiten – und seine Mannschaft zum klaren Sieg über die Panthers führte.

Nach neun Spielen mit insgesamt über 300 Wurfversuchen, zehn Touchdowns bei sieben Interceptions und einer starken Passquote von 68 Prozent sowie einem Passer Rating von durchschnittlich 89,8 steht fest: Mac Jones ist als Game Manager in der NFL angekommen und wird den Patriots noch viel Freude bereiten. Hoffentlich das nächste Mal direkt am Sonntag beim großen Free-TV-Auftritt.

New England hat erstmals seit dem 3. Spieltag der Saison 2020 eine positive Bilanz. Drei Siege in Serie haben das Team zurück ins Playoff-Rennen gespült. Die Defensive gewinnt weiter an Selbstvertrauen, die Offensive wächst mit ihren Aufgaben. Wenn die Patriots jetzt noch die Fehler abstellen, die ihnen in der Anfangsphase vieler Spiele das Leben schwer gemacht haben, dann werden sie bald wissen, wohin die Reise in diesem Jahr gehen kann. 

Die Tatsache, dass die New England Patriots bei einer Bilanz von fünf Siegen und vier Niederlagen stehen, ohne ihren besten Football gespielt zu haben, ist ein gutes Zeichen.

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