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Wer geht, wer kommt? Die Free Agency aus Patriots-Sicht

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Die Free Agency 2020 steht bevor und DAS Thema der Offseason ist und bleibt natürlich die Zukunft von Tom Brady. Der Rekord-Quarterback kann nach 20 Saisons bei den Pats nun auch mit anderen Teams verhandeln und gegebenenfalls wechseln. Vieles hängt von TB12 ab, aber er ist längst nicht die einzig spannende Personalie. Hier kommt ein Überblick zu jeder Position aus Patriots-Sicht.

Wide Receiver

Free Agents bei den Patriots:

Phillip Dorsett

Andere namhafte Free Agents:

A.J. Green (Cincinnati Bengals), Amari Cooper (Dallas Cowboys), Nelson Agholor (Philadelphia Eagles), Randall Cobb (Dallas Cowboys)

Wer für die Patriots in Frage kommt:

Pharoh Cooper (Arizona Cardinals), Tajae Sharpe (Tennessee Titans), Emmanuel Sanders (San Francisco 49ers)

Zwar haben die Patriots mit Phillip Dorsett nur einen Wide Receiver, der Free Agent wird. Trotzdem ist hier definitiv noch Bedarf, wenn es in der Offense wieder besser laufen soll als 2019. Einen Teil dazu beitragen wird das Rookie-Trio aus N'Keal Harry, Jakobi Meyers und Gunner Olszewski, die sich allesamt in ihrer zweiten Saison verbessern sollten. Und natürlich ist da auch noch Julian Edelman, der zwar mit seinen 34 Jahren schon zum alten Eisen gehört, aber 2019 eine seiner besten Saisons überhaupt hatte. Mohamed Sanu hingegen hat im vergangenen Jahr einen Zweitrundenpick gekostet und konnte bisher nicht bestätigten, dass er den auch wert ist. Deshalb könnte er ein Kandidat sein, der früher oder später entlassen wird.

Patriots-Receiver Phillip Dorsett und Mohamed Sanu
Patriots-Receiver Phillip Dorsett und Mohamed Sanu

Sollte Tom Brady in New England bleiben, wird es finanziell schwierig, ihm die Waffen an die Seite zu stellen, die er am liebsten hat: erfahrene Receiver. A.J. Green oder Amari Cooper gehören zu den besten Passempfängern der Liga, dementsprechend hoch dürfte aber auch der Preis für sie sein. Emmanuel Sanders ist eine realistischere Option, doch auch hier muss es erst finanziell passen. Viel Geld geben die Patriots für einen Receiver in der Free Agency traditionell eher nicht aus. Wahrscheinlicher sind deshalb die jungen und günstigeren Free Agents wie Tajae Sharpe oder Pharoh Cooper. Und auch im Draft warten dieses Jahr ganz besonders viele gute Receiver.

Tight Ends

Free Agents bei den Patriots:

Benjamin Watson

Andere namhafte Free Agents:

Charles Clay (Arizona Cardinals), Vernon Davis (Washington Redskins), Eric Ebron (Indianapolis Colts), Tyler Eifert (Cincinnati Bengals), Hunter Henry (Los Angeles Chargers), Austin Hooper (Atlanta Falcons), Marcedes Lewis (Green Bay Packers), Jason Witten (Dallas Cowboys)

Wer für die Patriots in Frage kommt:

Eric Ebron, Tyler Eifert, Hunter Henry, Austin Hooper, Richard Rodgers (Philadelphia Eagles)

Tyler Eifert von den Bengals gilt als einer der besten Tight Ends der Liga, hatte aber auch häufig mit Verletzungen zu kämpfen.
Tyler Eifert von den Bengals gilt als einer der besten Tight Ends der Liga, hatte aber auch häufig mit Verletzungen zu kämpfen.

Seit dem Karriereende von Gronk sieht es bei den Patriots eher mau aus auf der Tight-End-Position. Gut, dass dieses Jahr viele hoch gehandelte Namen auf den Markt kommen. Allerdings sind einige von ihnen (Watson inklusive) nicht mehr die Jüngsten. Wollen die Patriots sich also langfristig auf der Tight-End-Position verstärken, werden vor allem Ebron, Henry oder Hooper interessant. Tyler Eifert von den Bengals hat zwar viel Talent, gilt allerdings auch als ziemlich verletzungsanfällig. Die Vergangenheit hat gezeigt, dass das aber noch längst kein Ausschlusskriterium für die Patriots ist.

Quarterbacks

Free Agents bei den Patriots:

Tom Brady

Andere namhafte Free Agents:

Drew Brees (New Orleans Saints), Dak Prescott (Dallas Cowboys), Philip Rivers (L.A. Chargers), Ryan Tannehill (Tennessee Titans), Jameis Winston (Tampa Bay Buccaneers)

Wer für die Patriots in Frage kommt:

Tom Brady, Teddy Bridgewater (New Orleans Saints), Marcus Mariota (Tennessee Titans), A.J. McCarron (Houston Texans), Colt McCoy (Washington Redskins), Matt Moore (Kansas City Chiefs)

Es ist noch immer schwer, sich Tom Brady in einem anderen Trikot als dem der New England Patriots vorzustellen. Aber dieses Jahr könnte es soweit sein. Sollte TB12 sich tatsächlich verabschieden, könnte zum Beispiel Teddy Bridgewater eine Option für Bill Belichick sein. Er hat sich bei den Saints als Drew Brees' Backup bewiesen. Der wiederum hat bekanntgegeben, 2020 weitermachen zu wollen – und das höchstwahrscheinlich in New Orleans.

Könnte Teddy Bridgewater Tom Brady ablösen?
Könnte Teddy Bridgewater Tom Brady ablösen?

Es ist allerdings gut möglich, dass die Pats keine allzu großen Summen für einen Quarterback ausgeben möchten (zumindest, wenn der nicht Tom Brady heißt). Namen wie Marcus Mariota, der 2019 in die Rolle des Backups rutschen musste, oder A.J. McCarron, der schon in der Vergangenheit mit den Patriots in Verbindung gebracht wurde, könnten diesbezüglich interessant werden. Auch Quarterbacks wie Colt McCoy von den Redskins oder Mahomes-Backup Matt Moore sind realistische Optionen.

Running Backs

Free Agents bei den Patriots:

keine

Andere namhafte Free Agents:

Derrick Henry (Tennessee Titans), Melvin Gordon (LA Chargers), Chris Thompson (Washington Redskins), LeSean McCoy (Kansas City Chiefs), Carlos Hyde (Houston Texans)

Fullbacks: Anthony Sherman (Kansas City), Dan Vitale (Green Bay), Derek Watt (LAC)

Wer für die Patriots in Frage kommt:

Dan Vitale, Derek Watt

Auch wenn die Running Backs komplett bleiben, gibt es auf der Position noch einige Fragezeichen. Rex Burkhead ist beispielsweise ein Kandidat, den die Pats cutten könnten, um immerhin 3 Mio. Dollar in Cap Space zu sparen. Das liegt allerdings ganz daran, wie viel die Coaches seinem Backup Damien Harris schon zutrauen, der 2020 in sein zweites NFL-Jahr geht.

Ganz Football-Deutschland drückt Jakob Johnson die Daumen.
Ganz Football-Deutschland drückt Jakob Johnson die Daumen.

Auch die Fullback-Position ist interessant – ganz besonders aus deutscher Sicht. Wie es mit James Develin weitergeht, ist nämlich immer noch unklar. Der Stuttgarter Jakob Johnson vertrat ihn 2019 bestens, musste seine Saison dann aber wegen einer Schulterverletzung vorzeitig beenden. Falls Develin nicht zurückkommt, ist die Frage ob Johnson langfristiges Potenzial mitbringt, um die Fullback-Rolle auszufüllen. Sollte es noch nicht für den Deutschen reichen, könnten Free Agents wie Dan Vitale oder Derek Watt interessant werden.

Die Pats sind in Sachen Running Backs gut aufgestellt und wenn Damien Harris überzeugt, dürfte hier in der Free Agency nicht allzu viel passieren. Allerdings ist das Team auch bekannt dafür, sich auf die positionsbedingten Verletzungen einzustellen und lieber einen Back mehr als zu wenig im Roster zu haben. Außerdem läuft der Vertrag von James White nach der Saison 2020 aus – man könnte schon jetzt nach einem geeigneten Nachfolger Ausschau halten.

O-Line

Free Agents bei den Patriots:

Joe Thuney, Ted Karras, Marshall Newhouse, Jermaine Eluemunor

Andere namhafte Free Agents:

Bryan Bulaga (Green Bay Packers), Anthony Castonzo (Indianapolis Colts), Jason Peters (Philadelphia Eagles), Jack Conklin (Tennessee Titans), Mike Iupati (Seattle Seahawks), Andrus Peat (New Orleans Saints)

Wer für die Patriots in Frage kommt:

Mike Iupati, Connor McGovern (Broncos)

Joe Thuney ist seit 2016 ein fester Bestandteil der Offensive Line. Allerdings dürfte die vergangene Saison seine letzte bei den Patriots gewesen sein. Nachdem Shaq Mason bereits mit einer lukrativen Vertragsverlängerung ausgestattet wurde, ist es eher unwahrscheinlich, dass auch Thuney gehalten werden kann. Wenn der Left Guard geht, wird ein wichtiger Spot in der O-Line frei. 

Vieles hängt diesbezüglich auch von Center David Andrews ab, der die gesamte vergangene Saison wegen eines Blutgerinnsels in der Lunge aussetzen musste. Zwar zeigt er sich optimistisch, was sein Comeback angeht, doch fest steht natürlich noch nichts. Zudem wird auch sein Backup Ted Karras nun Free Agent – es wird also kompliziert. Dass O-Line-Coach Dante Scarnecchia sich in die Rente verabschiedet hat, macht die Situation nicht leichter.

Center David Andrews, Quarterback Tom Brady und Left Guard Joe Thuney – diese drei sehen wir so vermutlich nicht mehr zusammen.
Center David Andrews, Quarterback Tom Brady und Left Guard Joe Thuney – diese drei sehen wir so vermutlich nicht mehr zusammen.

Isaiah Wynn und Shaq Mason gelten als gesetzt, ansonsten ist in Sachen O-Line also noch vieles offen. Die New England Patriots sind allerdings bekannt dafür, ihre schweren Jungs lieber aus den eigenen Reihen zu ersetzen und keine großen Namen in der Free Agency zu verpflichten. Einzig ein vielseitiger Backup wie Connor McGovern von den Broncos könnte hier in Frage kommen. Dagegen könnten beispielsweise der Däne Hjalte Froholdt, der 2019 von den Pats gedraftet wurde, oder der Brite Jermaine Eluemunor (2019 via Trade nach New England gekommen) nachrücken, um Thuney zu ersetzen. Schafft es nach Sebastian Vollmer der also der nächste Europäer in die Starting-O-Line des Teams?

Special Teams

Free Agents bei den Patriots:

Nick Folk (Kicker), Matthew Slater (Coverage), Nate Ebner (Coverage)

Andere namhafte Free Agents:

Kicker: Dan Bailey (Minnesota Vikings), Mason Crosby (Green Bay Packers), Adam Vinatieri (Indianapolis Colts), Greg Zuerlein (L.A. Rams)

Punter: Ryan Allen (Atlanta Falcons), Britton Colquitt (Minnesota Vikings), Lachlan Edwards (New York Jets), Matt Haack (Miami Dolphins)

Long Snapper: Zak DeOssie (New York Giants), J.P. Ladouceur (Dallas Cowboys), Don Muhlbach (Detroit Lions)

Wer für die Patriots in Frage kommt:

Kicker: Folk, Crosby, Bailey

Punter: keine

Long Snapper: keine

Coverage: Ebner, Slater

In den vergangenen Jahren gab es immer wieder Fragezeichen bezüglich der Punter-Situation bei den Patriots. Rookie Jake Bailey hat diese mit einer soliden Leistung 2019 – sowohl beim Punten als auch beim Kickoff – vorerst beantwortet. Mit Joe Cordana ist auch die Long-Snapper-Rolle geklärt. Weniger klar ist, wer 2020 für die Pats kicken soll. Stephen Gostkowski fiel nach vier Spieltagen mit einer Hüftverletzung aus. Sein Ersatz Nick Folk musste sich während der Saison den Blinddarm notoperieren lassen. 

Beide könnten in der kommenden Saison um den Starting-Job kämpfen, allerdings ist es auch durchaus möglich, dass die New England Patriots sich nach anderen erfahrenen Kickern wie Mason Crosby oder Dan Bailey umschauen. Und auch wenn Adam Vinatieri mit seinen 47 Jahren vielleicht nicht der offensichtliche Favorit ist: Seine erfolgreiche Geschichte mit den Patriots macht ihn trotzdem noch zu einem möglichen Kandidaten.

Was macht Matthew Slater?
Was macht Matthew Slater?

Der Vertrag von Special-Teams-Kapitän und Fan-Liebling Matthew Slater läuft aus. Noch ist aber nicht klar, ob der 34-Jährige überhaupt noch Football spielen möchte oder seine Karriere einfach beendet. Ähnlich sieht es bei Nate Ebner aus, der sich eventuell lieber auf die Olympischen Spiele 2020 in Tokio vorbereiten will. Der dreifache Super-Bowl-Champ ist nämlich auch Teil des amerikanischen Nationalteams im Rugby. Bereits vor vier Jahren hatten ihm die Pats erlaubt, an den Olympischen Spielen in Rio teilzunehmen.

Linebacker

Free Agents bei den Patriots:

Kyle Van Noy, Jamie Collins, Elandon Roberts, Shilique Calhoun

Andere namhafte Free Agents:

Matt Judon (Baltimore Ravens), Cory Littleton (LA Rams), Danny Trevathan (Chicago Bears), AJ Klein (New Orleans Saints), De'Vondre Campbell (Atlanta Falcons), Blake Martinez (Green Bay Packers)

Wer für die Patriots in Frage kommt:

Jamie Collins, Elandon Roberts, Shilique Calhoun, Nick Kwiatkoski (Chicago Bears), Cory Littleton, De'Vondre Campbell, Vince Biegel (Miami Dolphins)

Die beiden dominanten Outside Linebacker des Teams werden Free Agents. Kyle Van Noy ist offenbar auf der Suche nach einem neuen Vertrag, der aktuell außerhalb der Preisspanne der Patriots liegt. Der zweifache Super-Bowl-Champ wird 2020 also vermutlich ein anderes Trikot tragen. Was aus Jamie Collins wird, ist nicht ganz so klar. Nach einem sehr starken Start 2019 baute der 30-Jährige innerhalb der Saison jedenfalls deutlich ab. Beide wären aufgrund ihrer Vielseitigkeit wahnsinnig schwer zu ersetzen.

Drei alte Hasen: Kyle Van Noy, Jamie Collins und Dont’a Hightower
Drei alte Hasen: Kyle Van Noy, Jamie Collins und Dont’a Hightower

Dont'a Hightower ist aktuell der einzige Linebacker, der 2020 wieder dabei sein wird und in der vergangenen Saison mehr als ein Drittel der Snaps gespielt hat. Er ist gerade 30 geworden und sein Vertrag läuft nach der kommenden Saison aus. Auf der Linebacker-Position herrscht also mächtig Bedarf – ob die Pats hier in der Free Agency zuschlagen?

Shilique Calhoun und Elandon Roberts dürften gute Chancen haben, 2020 weiter für die Patriots zu spielen. Roberts war 2019 sogar ein Captain, Calhoun bewies sich in den Special Teams und könnte nun in der Defense eine größere Rolle einnehmen. Mögliche Kandidaten von anderen Teams sind zum Beispiel Cory Littleton von den Rams, De'Vondre Campbell von den Falcons oder Vince Biegel von den Dolphins. Am besten könnte jedoch Middle Linebacker Nick Kwiatkoski von den Bears passen – er hatte zuletzt ein sehr gutes Jahr und würde die Pats-Defense besonders in Sachen Athletik verstärken. Ein möglicher Ersatz für Kyle Van Noy ist außerdem Carl Nassib, Outside Linebacker von den Buccaneers.

Defensive Backs

Free Agents bei den Patriots:

Devin McCourty, Nate Ebner

Andere namhafte Free Agents:

Cornerbacks: Eli Apple (New Orleans Saints), Bashaud Breeland (Kansas City Chiefs), Ronald Darby (Philadelphia Eagles), Chris Harris (Denver Broncos), Byron Jones (Dallas Cowboys), Bradley Roby (Houston Texans), Logan Ryan (Tennessee Titans), Jimmy Smith (Baltimore Ravens), Aqib Talib (Miami Dolphins), Trae Waynes (Minnesota Vikings)

Safetys: Von Bell (New Orleans Saints), Tre Boston (Carolina Panthers), Ha Ha Clinton-Dix (Chicago Bears), Anthony Harris (Minnesota Vikings), Jeff Heath (Dallas Cowboys), Karl Joseph (Las Vegas Raiders), Rodney McLeod (Philadelphia Eagles), Damarious Randall (Cleveland Browns), Justin Simmons (Denver Broncos), Jimmie Ward (San Francisco 49ers)

Wer für die Patriots in Frage kommt:

Cornerbacks: Ronald Darby, Byron Jones, Logan Ryan

Safeties: Ha Ha Clinton-Dix, Anthony Harris, Jimmie Ward, DeAndre Houston-Carson (Chicago Bears)

Mit Stephon Gilmore, Defensivspieler des Jahres 2019, sind die New England Patriots auf der Cornerback-Position bestens aufgestellt. Gilmore sollte auch im kommenden Jahr der Dreh- und Angelpunkt der Secondary bleiben. Außerdem sind mit J.C. Jackson und Jonathan Jones auch noch zwei junge Talente im Roster der Pats. Will man sich trotzdem noch weiter verstärken, könnte Logan Ryan eine Option sein, er war von 2013 bis 2016 bereits bei den Pats und hat zwei Super Bowls mit ihnen gewonnen. Andere mögliche Kandidaten in der Free Agency sind Ronald Darby oder Byron Jones.

Devin McCourty ist seit 2010 bei den Patriots.
Devin McCourty ist seit 2010 bei den Patriots.

In Sachen Safety hängt vieles von Devin McCourty ab. Bleibt er nicht bei den Patriots, wäre beispielsweise Jimmie Ward ein guter Ersatz. Der 28-Jährige hat in der vergangenen Saison bei den 49ers bewiesen, was er kann. Besonders im Super Bowl LIV lieferte er eine grandiose Performance ab (11 Tackles). Ha Ha Clinton-Dix ist sowohl jünger als auch erfahrener als Ward und ebenso eine gute Option. Anthony Harris hatte letzte Saison mit die meisten Interceptions der Liga und Houston-Carson bringt Special-Teams-Potenzial mit, eine Eigenschaft, die in New England immer gern gesehen wird.

D-Line

Free Agents bei den Patriots:

Adam Butler, Danny Shelton

Andere namhafte Free Agents:

Michael Brockers (LA Rams), A'Shawn Robinson (Detroit Lions), D.J. Reader (Houston Texans), Chris Jones (Kansas City Chiefs), Arik Armstead (San Francisco 49ers)

Wer für die Patriots in Frage kommt:

Adam Butler, Danny Shelton, Michael Brockers, DJ Reader, Michael Pierce (Baltimore Ravens)

Adam Butler kam 2017 als ungedrafteter Rookie zu den New England Patriots und hat sich Jahr für Jahr in seiner Leistung gesteigert. Nun wird er Restricted Free Agent und das Team muss entscheiden, mit welcher Art von Tender es ihn belegt. Das heißt: Die Pats könnten entweder einen Erstrunden-Tender (Wert von ca. 4,7 Mio. Dollar), einen Zweitrunden-Tender (3,3 Mio. Dollar) oder einen sogenannten Original-Round-Tender (2,1 Mio. Dollar) wählen. Wenn dann ein anderes Team Butler unter Vertrag nehmen möchte, hätten die Pats 5 Tage Zeit, mit dem Angebot gleichzuziehen. Tun sie das nicht, erhalten sie einen Draftpick – je nach Tender entweder aus der ersten oder zweiten Draftrunde oder aus der Runde, in der der Spieler ursprünglich gedraftet wurde. Da Butler nicht gedraftet wurde, würde den Patriots in diesem Fall keine Kompensation zustehen.

Adam Butler und Danny Shelton.
Adam Butler und Danny Shelton.

Danny Shelton wird diese Saison vermutlich deutlich teurer sein als zuletzt – aber seine Leistungssteigerung macht ihn trotzdem zu einem sehr guten Kandidaten. Auch andere Free Agents sind interessant, vor allem langfristig. Nose Tackle D.J. Reader von den Texans wäre beispielsweise ein Kandidat, in den es sich zu investieren lohnen könnte, genauso wie Michael Pierce von den Ravens. Auf jeden Fall sollte die Verbesserung der Defensive Line in dieser Offseason ein Thema bei den Patriots sein, letztes Jahr haben sie besonders gegen laufstarke Teams nicht immer gut ausgesehen.

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